Schwangerschaft und Stillzeit
Für Bittermelone in der Schwangerschaft fehlen Sicherheitsdaten, und traditionell wird sie in dieser Zeit gemieden. Deshalb ist unsere Formel nicht für Schwangere und Stillende bestimmt.
Unsere Formel beruht auf drei Pflanzenextrakten, die seit Jahrzehnten in Lebensmitteln verwendet werden. Unbedenklich für jeden ist sie damit nicht. Diese Seite nennt konkret, was auftreten kann, wer die Tabletten nicht nehmen darf und bei welchen Medikamenten Sie Ihre Messwerte kontrollieren müssen.
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Sie gehen vor allem auf den Bittermelonen-Extrakt zurück, der bitter ist und in höheren Dosen den Verdauungstrakt reizt. Die ersten drei Zeilen der Tabelle klingen nach dem Absetzen ab; die beiden letzten verlangen mehr als Abwarten.
| Symptom | Wann es auftritt | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Magenbeschwerden, Völlegefühl | Meist bei Einnahme auf leeren Magen | Nur zur Mahlzeit einnehmen. Klingt üblicherweise in 2–3 Tagen ab. |
| Bitterer Nachgeschmack | Direkt nach der Tablette | Ein ganzes Glas Wasser nachtrinken. Tablette nicht zerkauen. |
| Weichere Stühle | In der ersten Woche | Hält es länger als eine Woche an, Einnahme beenden. |
| Glukosewert unter dem gewohnten Niveau | Bei gleichzeitiger Einnahme blutzuckersenkender Medikamente | Absetzen und den behandelnden Arzt kontaktieren. Messwerte ab dem ersten Tag kontrollieren. |
| Hautreaktion, Ausschlag | Selten, bei Zimtallergie | Sofort absetzen. |
Vier Gruppen, für die unsere Tabletten nicht bestimmt sind. Zu jedem Punkt steht der konkrete Grund dabei.
Für Bittermelone in der Schwangerschaft fehlen Sicherheitsdaten, und traditionell wird sie in dieser Zeit gemieden. Deshalb ist unsere Formel nicht für Schwangere und Stillende bestimmt.
Wir haben die Dosis für Erwachsene festgelegt. Für eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine Grundlage.
Zimtrinden-Extrakt ist der größte Bestandteil unserer Formel, 250 mg pro Tablette. Bei bekannter Allergie gegen Zimt oder Perubalsam nicht einnehmen.
Setzen Sie die Tabletten mindestens zwei Wochen vor einem Eingriff unter Narkose ab. Rund um eine Operation kann der Blutzucker ohnehin schwanken, und Ihr Behandlungsteam sollte wissen, was Sie einnehmen.
Wenn Sie Metformin, Sulfonylharnstoffe, Insulin oder ein anderes blutzuckersenkendes Medikament einnehmen, lesen Sie diesen Abschnitt vor der Bestellung.
Diese Medikamente greifen unmittelbar in den Glukosestoffwechsel ein: sie verändern die Insulinsensitivität oder die postprandiale Glukoseantwort, also den Wert nach der Mahlzeit. Wir können nicht ausschließen, dass sich eine solche Behandlung und unsere pflanzlichen Extrakte überlagern und Ihr Glukosewert unter das gewohnte Niveau fällt. Das Risiko verschwindet nicht dadurch, dass ein Präparat pflanzlich ist.
Was zu tun ist: sprechen Sie vor der ersten Tablette mit Ihrem behandelnden Arzt über das Präparat und messen Sie in der ersten Woche häufiger als gewohnt — nüchtern und zwei Stunden postprandial, damit Sie Ihre glykämische Variabilität sehen und nicht nur einen Einzelwert. Sinken die Werte unter Ihr Normalniveau, setzen Sie ab und rufen Sie den Arzt an. Reduzieren Sie Ihre Medikamentendosis nicht selbstständig.
Außerdem: kombinieren Sie unsere Tabletten nicht mit weiteren Präparaten, die Zimt, Berberin, Chrom oder Alpha-Liponsäure enthalten. Ähnlich wirkende Dosen addieren sich.
DiaFlex Forte behandelt keinen Diabetes und ersetzt kein ärztlich verordnetes Medikament. Setzen Sie Metformin, Insulin oder ein anderes Präparat nicht ab, um auf ein Nahrungsergänzungsmittel umzustellen. Das ist das Gefährlichste, was man mit unserem Produkt tun kann.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung und keine gesunde Lebensweise. Bewahren Sie die Tabletten außerhalb der Reichweite von Kleinkindern auf, bei Raumtemperatur und lichtgeschützt.
Wer nach Nebenwirkungen sucht, hat meist schon eine Diagnose oder einen auffälligen Laborwert hinter sich. Wir setzen trotzdem nichts voraus und beginnen bei den Begriffen. Was hier steht, ist Grundwissen aus jedem medizinischen Standardwerk und keine Aussage über unser Produkt.
Der Glukosestoffwechsel ist der Weg, den der Zucker aus der Nahrung im Körper nimmt. Kohlenhydrate werden im Darm zu Glukose zerlegt, die Glukose gelangt ins Blut, und die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin Insulin aus. Insulin ist ein Hormon. Es sorgt dafür, dass Muskel-, Fett- und Leberzellen die Glukose aus dem Blut aufnehmen. Ohne dieses Signal bleibt der Zucker im Blut stehen, statt dort anzukommen, wo er verbraucht wird.
Insulinsensitivität beschreibt, wie stark Ihre Zellen auf eine bestimmte Menge Insulin reagieren. Insulinresistenz ist der Gegenbegriff: Die Zellen reagieren schwächer, dieselbe Menge Insulin bewirkt weniger. Die Bauchspeicheldrüse gleicht das zunächst aus, indem sie mehr Insulin produziert. Deshalb bleiben die Blutzuckerwerte häufig über Jahre unauffällig, während die Insulinmenge im Blut längst gestiegen ist. Diese Kompensation kann mit der Zeit nachlassen.
Hyperglykämie heißt schlicht: zu viel Glukose im Blut. Das ist ein Zustand, kein Krankheitsname. Er kann vorübergehend auftreten, etwa bei einem Infekt, unter Kortison oder nach einer sehr kohlenhydratreichen Mahlzeit, und er kann dauerhaft bestehen.
Prädiabetes bezeichnet Werte, die über dem üblichen Bereich liegen, aber unterhalb dessen, was als Diabetes gilt. Man spürt ihn in aller Regel nicht, er wird ausschließlich über Laborwerte festgestellt. Typ-2-Diabetes ist die dauerhafte Form: Insulinresistenz und eine nachlassende Insulinausschüttung treffen zusammen, die Werte bleiben erhöht. Typ-1-Diabetes ist etwas anderes. Dort zerstört das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, und Insulin muss von außen zugeführt werden. Welche Form vorliegt und ob überhaupt eine vorliegt, entscheidet ein Arzt anhand von Messwerten — nicht anhand von Symptomen und schon gar nicht anhand einer Website.
Diese Werte stehen in jedem Befund, und der wichtigste Unterschied zwischen ihnen ist der Zeitraum, den sie abbilden. Ein Fingerpieks zeigt einen Moment. Der HbA1c zeigt Monate. Wer beides verwechselt, liest seinen eigenen Befund falsch.
| Messwert | Was er misst | Welchen Zeitraum er abbildet |
|---|---|---|
| Nüchternglukose | Die Glukosekonzentration im Blut nach mehreren Stunden ohne Nahrung, üblicherweise morgens vor dem Frühstück | Einen einzelnen Augenblick |
| Postprandiale Glukose | Den Wert nach dem Essen, meist zwei Stunden nach Beginn der Mahlzeit gemessen | Die Antwort des Körpers auf genau diese eine Mahlzeit |
| HbA1c | Den Anteil des roten Blutfarbstoffs, an den Glukose dauerhaft gebunden ist | Die zurückliegenden zwei bis drei Monate |
| Oraler Glukosetoleranztest (oGTT) | Den Verlauf des Blutzuckers nach einer standardisierten Zuckerlösung, mit Blutentnahme vorher und danach | Ein bis zwei Stunden unter definierter Belastung |
| Gesamtcholesterin, LDL, HDL | Die Transportformen von Fett im Blut, meist nüchtern bestimmt | Eine Momentaufnahme, die sich über Wochen verschiebt |
| Triglyzeride | Die wichtigste Speicherform von Fett im Blut | Eine Momentaufnahme, stark beeinflusst von den letzten Mahlzeiten und von Alkohol |
Grenzwerte drucken wir hier bewusst nicht ab. Zu erklären, was ein Messwert ist, ist Information. Die Zahl zu nennen, ab der ein Befund einen Krankheitsnamen bekommt, ist eine Diagnose, und die gehört zu Ihrem Arzt. Er kennt Ihren Verlauf, Ihre Medikamente und das Labor, das gemessen hat.
Wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen, ist dieser Abschnitt der Grund, warum das Gespräch mit Ihrem Arzt vor die erste Tablette gehört und nicht danach.
Metformin ist das am häufigsten verordnete orale Antidiabetikum. Es wirkt vor allem an der Leber, die zwischen den Mahlzeiten selbst Glukose ins Blut abgibt, und es verändert, wie empfindlich das Gewebe auf Insulin reagiert. Sulfonylharnstoffe, zu denen Wirkstoffe wie Glibenclamid, Glimepirid und Gliclazid gehören, arbeiten anders: Sie regen die Bauchspeicheldrüse an, mehr Insulin auszuschütten, weitgehend unabhängig davon, wie hoch der Blutzucker gerade tatsächlich ist. Genau deshalb ist unter dieser Wirkstoffgruppe eine Unterzuckerung möglich. Gespritztes Insulin ersetzt oder ergänzt das körpereigene Hormon; die Dosis stellt Ihr Arzt individuell ein, abgestimmt auf Mahlzeiten, Tagesrhythmus und Bewegung.
Alle drei greifen unmittelbar in denselben Stoffwechsel ein, von dem auf dieser Seite die Rede ist. Wir wissen nicht, wie sich unsere Pflanzenextrakte und eine solche Behandlung bei Ihnen persönlich überlagern, und wir können ein Absinken unter Ihr gewohntes Niveau nicht ausschließen. Dass ein Präparat pflanzlich ist, entfernt dieses Risiko nicht. Es macht es nur schwerer zu bemerken.
Deshalb gelten bei uns drei Regeln, ohne Ausnahme. Erstens: Sprechen Sie vor der ersten Tablette mit Ihrem behandelnden Arzt und nennen Sie das Präparat beim Namen. Zweitens: Messen Sie in der ersten Woche häufiger als gewohnt, nüchtern und zwei Stunden nach dem Essen, damit Sie den Verlauf sehen und nicht einen einzelnen Wert. Drittens: Ändern Sie niemals selbst etwas an einer verordneten Dosis. Fallen Ihre Werte unter Ihr gewohntes Niveau oder bemerken Sie Zeichen einer Unterzuckerung wie Zittern, Schweißausbruch, Herzklopfen, Heißhunger oder Verwirrtheit, beenden Sie die Einnahme unserer Tabletten und wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Kombinieren Sie unsere Tabletten außerdem nicht mit anderen Präparaten, die Zimt, Berberin, Chrom oder Alpha-Liponsäure enthalten, denn ähnlich angelegte Dosen addieren sich. Und schreiben Sie das Präparat auf die Medikamentenliste, die Sie im Krankenhaus vorlegen.
Diese vier Begriffe stehen auf fast jeder Seite zum Thema, meist als das, was ein Mittel angeblich abwenden soll. Wir erklären sie, weil Sie wissen sollten, wovon die Rede ist, und sagen danach klar, was wir damit zu tun haben. Nämlich nichts.
Diabetische Neuropathie ist eine Schädigung peripherer Nerven, am häufigsten an Füßen und Unterschenkeln. Sie äußert sich als Kribbeln, Taubheitsgefühl, Brennen oder Schmerz, oft nachts. Gefährlich ist sie vor allem deshalb, weil mit dem Gefühl auch die Warnung verschwindet: Druckstellen und kleine Verletzungen am Fuß werden zu spät bemerkt.
Diabetische Retinopathie betrifft die feinen Blutgefäße der Netzhaut im Auge. Sie verläuft lange ohne Beschwerden und wird über augenärztliche Kontrollen gefunden, nicht dadurch, dass jemand schlechter sieht. Eine diabetische Nierenschädigung, medizinisch Nephropathie, betrifft die Filtereinheiten der Niere; erfasst wird sie über Blut- und Urinwerte, lange bevor sie sich bemerkbar macht. Unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen fasst man Herzinfarkt, Schlaganfall und die Durchblutungsstörungen der Beingefäße zusammen.
Und jetzt der Teil, den die anderen Seiten auslassen. Diese Erkrankungen sind ausschließlich Sache eines Arztes. Kein Nahrungsergänzungsmittel behandelt sie, verhindert sie oder hält sie auf, unseres eingeschlossen. Wenn Ihnen eine Seite verspricht, Typ-2-Diabetes zu heilen, das Augenlicht zurückzubringen oder einen offenen Fuß abheilen zu lassen, dann verkauft sie ein Versprechen, das niemand einlösen kann, und das Teuerste daran ist nicht der Preis, sondern die Zeit bis zum Arztbesuch. Wir haben keine Studie, kein Labor, kein Zertifikat und keinen Arzt veröffentlicht, der uns empfiehlt. Der Grund ist einfach: Es gibt sie nicht. Ein Name mit Facharzttitel unter einem Empfehlungstext kostet weniger als eine Packung, und genau so kommt er auf solche Seiten.
Unsere Formel besteht aus drei Pflanzenextrakten, die seit Jahrzehnten als Lebensmittel verwendet werden. Harmlos für jeden ist sie damit nicht.
Am häufigsten sind Beschwerden im Magen-Darm-Trakt: Druck im Oberbauch, Völlegefühl, Blähungen, in einzelnen Fällen Übelkeit und weichere Stühle in der ersten Woche. Sie gehen überwiegend auf den Bittermelonen-Extrakt zurück, der in höherer Dosis die Schleimhaut reizt, und sie treten vor allem bei Einnahme auf leeren Magen auf. Nehmen Sie die Tablette deshalb zur Mahlzeit. Dazu kommt der bittere Nachgeschmack unmittelbar nach dem Schlucken; trinken Sie ein ganzes Glas Wasser nach und zerkauen Sie die Tablette nicht. Halten die Magen-Darm-Beschwerden länger als eine Woche an, beenden Sie die Einnahme.
Seltener, aber ernster ist eine allergische Reaktion auf Zimt. Zimtrinden-Extrakt ist mit 250 mg der größte Einzelbestandteil unserer Tablette. Hautausschlag, Juckreiz, Rötung oder Schwellungen im Mundbereich sind ein Grund, sofort abzusetzen und einen Arzt aufzusuchen. Wer eine bekannte Allergie gegen Zimt oder gegen Perubalsam hat, nimmt unsere Tabletten gar nicht erst.
Unverändert gelten unsere Gegenanzeigen: nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, da für Bittermelone Sicherheitsdaten aus dieser Zeit fehlen; nicht unter 18 Jahren, weil wir die Dosis für Erwachsene festgelegt haben; nicht bei Zimt- oder Perubalsam-Allergie; und mindestens zwei Wochen vor einem geplanten Eingriff unter Narkose abgesetzt. Zwei Tabletten täglich sind das Maximum. Mehr davon macht nichts besser, sondern nur die Magenbeschwerden wahrscheinlicher.
DiaFlex Forte ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es behandelt keinen Diabetes, keinen Prädiabetes und keine Folgeerkrankung, und es tritt an die Stelle keines verordneten Präparats. Setzen Sie Metformin, ein Sulfonylharnstoff-Präparat oder Insulin nicht ab, um auf unsere Tabletten umzustellen. Das ist das Gefährlichste, was sich mit unserem Produkt anstellen lässt.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen weder eine abwechslungsreiche Ernährung noch eine ärztliche Behandlung. Bewahren Sie die Tabletten außerhalb der Reichweite von Kleinkindern auf, bei Raumtemperatur und lichtgeschützt. Und wenn Sie unsicher sind, ob dieses Präparat für Ihre Situation überhaupt in Frage kommt, ist die richtige Adresse nicht unser Kundendienst, sondern Ihr Arzt.
Am häufigsten Magenbeschwerden bei Einnahme auf leeren Magen, bitterer Nachgeschmack nach der Tablette und weichere Stühle in der ersten Woche. Diese drei verschwinden, sobald Sie die Einnahme beenden. Bei gleichzeitiger Einnahme blutzuckersenkender Medikamente ist ein Abfall unter das gewohnte Niveau möglich.
Schwangerschaft und Stillzeit, Alter unter 18 Jahren, Allergie gegen Zimt oder Perubalsam. Mindestens zwei Wochen vor einer Operation unter Narkose absetzen.
Nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Unsere Tabletten und Metformin wirken in dieselbe Richtung, gemeinsam können sie den Glukosewert unter das gewohnte Niveau senken. In der ersten Woche müssen Sie häufiger messen.
Nein. Für Bittermelone fehlen Sicherheitsdaten aus der Schwangerschaft, und traditionell wird der Rohstoff in dieser Zeit gemieden. Schwangere und Stillende nehmen unsere Tabletten nicht.
Nein, und das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite. Ein Nahrungsergänzungsmittel tritt nicht an die Stelle von Metformin, Insulin oder einem anderen verordneten Präparat. Eine laufende Therapie setzen Sie nicht ab.