Schwangerschaft und Stillzeit
Es fehlen Daten zur Sicherheit des Bittermelonen-Extrakts in der Schwangerschaft. Nehmen Sie DiaFlex Forte in dieser Zeit nicht ein.
Unsere Formel beruht auf drei Pflanzenextrakten, die seit Jahrzehnten in Lebensmitteln stecken. Harmlos für alle ist sie deswegen nicht: In der Schwangerschaft, unter 18 Jahren und bei Zimtallergie raten wir ab, und wer blutzuckersenkende Medikamente nimmt, muss vorher mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen.
Bestellen Zahlung bei Lieferung
Sie gehen vor allem auf den Bittermelonen-Extrakt zurück, der bitter ist und in höheren Dosen den Verdauungstrakt reizt. Alle bilden sich nach dem Absetzen zurück.
| Symptom | Wann es auftritt | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Magenbeschwerden, Völlegefühl | Meist bei Einnahme auf leeren Magen | Nur zur Mahlzeit einnehmen. Klingt üblicherweise in 2–3 Tagen ab. |
| Bitterer Nachgeschmack | Direkt nach der Tablette | Ein ganzes Glas Wasser nachtrinken. Tablette nicht zerkauen. |
| Weichere Stühle | In der ersten Woche | Hält es länger als eine Woche an, Einnahme beenden. |
| Glukosewert unter dem gewohnten Niveau | Bei gleichzeitiger blutzuckersenkender Medikation | Absetzen und die Ärztin oder den Arzt kontaktieren. Messwerte ab dem ersten Tag kontrollieren. |
| Hautreaktion, Ausschlag | Selten, bei Zimtallergie | Sofort absetzen. |
Bei diesen vier Gruppen fehlen uns entweder die Daten, oder ein bestimmter Inhaltsstoff spricht dagegen.
Es fehlen Daten zur Sicherheit des Bittermelonen-Extrakts in der Schwangerschaft. Nehmen Sie DiaFlex Forte in dieser Zeit nicht ein.
Wir haben die Dosis für Erwachsene festgelegt. Für eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine Grundlage.
Zimtrinden-Extrakt ist der größte Bestandteil der Formel — 250 mg pro Tablette. Bei bekannter Allergie gegen Zimt oder Perubalsam nicht einnehmen.
Setzen Sie mindestens zwei Wochen vor einem Eingriff unter Narkose ab, wegen des möglichen Einflusses auf den Glukosespiegel.
Wenn Sie Metformin, Sulfonylharnstoffe, Insulin oder ein anderes blutzuckersenkendes Medikament einnehmen — ob es an der Insulinsensitivität, an der Insulinausschüttung oder an der postprandialen Glukose ansetzt —, lesen Sie diesen Abschnitt vor der Bestellung.
DiaFlex Forte wirkt in dieselbe Richtung wie diese Medikamente. Die Überlagerung zweier solcher Wirkungen kann den Glukosewert unter Ihr gewohntes Niveau senken. Das ist kein theoretisches Risiko, und es verschwindet nicht dadurch, dass ein Präparat pflanzlich ist.
Was zu tun ist: sprechen Sie vor der ersten Tablette mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und messen Sie in der ersten Woche häufiger als gewohnt — nüchtern wie auch nach den Mahlzeiten, damit Sie neben dem Nüchternwert auch die postprandiale Glukose und die glykämische Variabilität über die Tage sehen. Sinken die Werte unter Ihr Normalniveau, brechen Sie ab. Reduzieren Sie die Medikamentendosis nicht selbstständig.
Unabhängig davon: kombinieren Sie DiaFlex Forte nicht mit weiteren Präparaten, die Zimt, Berberin, Chrom oder Alpha-Liponsäure enthalten, um ähnlich wirkende Dosen nicht zu addieren.
DiaFlex Forte behandelt keinen Diabetes und ersetzt kein verordnetes Medikament. Setzen Sie Metformin, Insulin oder ein anderes Präparat nicht ab, um auf ein Nahrungsergänzungsmittel umzustellen — das ist das Gefährlichste, was man mit diesem Produkt tun kann.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung und keine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von Kleinkindern aufbewahren, bei Raumtemperatur und lichtgeschützt.
Diese Seite handelt zuerst von der Sache, in der Sie stecken, und erst danach von unserem Produkt. Wer Nebenwirkungen und Wechselwirkungen einschätzen will, muss wissen, worum es beim Blutzucker geht.
Glukosestoffwechsel. Kohlenhydrate aus dem Essen werden im Verdauungstrakt zu Glukose zerlegt, einem Einfachzucker, der ins Blut übergeht. Glukose ist der Brennstoff der Zellen. Damit sie aus dem Blut in die Zellen gelangt, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus — ein Hormon, das die Zellen für Glukose öffnet.
Insulinsensitivität beschreibt, wie stark Muskel-, Leber- und Fettzellen auf eine bestimmte Menge Insulin reagieren. Ist sie hoch, genügt wenig Insulin. Insulinresistenz ist das Gegenteil: Die Zellen sprechen schwächer an, die Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin ausschütten, um dasselbe zu erreichen. Über Jahre kann sie dieser Mehrarbeit immer schlechter nachkommen.
Hyperglykämie heißt schlicht: zu viel Glukose im Blut. Das ist ein Zustand, kein Krankheitsname — vorübergehend, etwa bei einem Infekt oder unter Kortison, oder dauerhaft.
Prädiabetes bezeichnet Werte, die über dem liegen, was als normal gilt, aber noch unter dem, was die Ärztin oder der Arzt Typ-2-Diabetes nennt. Prädiabetes tut nicht weh und macht meist keine Symptome; man erfährt davon in der Regel durch eine Blutabnahme.
Typ-2-Diabetes ist eine chronische Störung dieses Systems: Insulinresistenz und eine mit der Zeit nachlassende Insulinausschüttung. Er unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes, bei dem das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen zerstört und Insulin von außen zugeführt werden muss. Beide Diagnosen stellt ausschließlich eine Ärztin oder ein Arzt anhand von Laborwerten — nicht ein Fragebogen im Internet und schon gar nicht der Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels.
Diese Werte lässt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bestimmen. Jeder misst etwas anderes, und vor allem über einen anderen Zeitraum. Ein Fingerstich zeigt einen Augenblick, der HbA1c-Wert die zurückliegenden Monate. Deshalb scheinen sie sich manchmal zu widersprechen, obwohl beide stimmen.
| Messwert | Was er misst | Welchen Zeitraum er abbildet |
|---|---|---|
| Nüchternglukose | Glukose im Blut nach mehreren Stunden ohne Nahrung, üblicherweise morgens vor dem Frühstück | Einen einzelnen Augenblick |
| Postprandiale Glukose | Glukose ein bis zwei Stunden nach dem Essen: wie der Körper mit dieser konkreten Portion Kohlenhydrate umgeht | Die Stunden nach einer Mahlzeit |
| HbA1c, umgangssprachlich Langzeitzucker | Den Anteil des roten Blutfarbstoffs, an den sich Glukose dauerhaft angelagert hat | Rückblick über etwa zwei bis drei Monate |
| Oraler Glukosetoleranztest (oGTT) | Blutabnahme nüchtern, dann eine definierte Zuckerlösung trinken, zwei Stunden später erneut messen: wie schnell der Körper eine Zuckerlast wegräumt | Ein Belastungstest über zwei Stunden |
| Cholesterin (gesamt, LDL, HDL) | Blutfette, die in die Beurteilung des Herz-Kreislauf-Risikos eingehen | Den Stoffwechselzustand der letzten Wochen |
| Triglyzeride | Die häufigste Fettform im Blut; reagiert deutlich auf Alkohol und auf die letzte Mahlzeit | Tage bis Wochen, stark tagesabhängig |
Grenzwerte drucken wir hier bewusst nicht ab. Zu erklären, was ein Messwert ist, ist Information. Die Zahl zu nennen, ab der ein Befund einen Krankheitsnamen bekommt, ist Diagnose — und die gehört in die Ordination, nicht auf die Website eines Herstellers. Ihre Werte interpretiert, wer sie angeordnet hat.
Wenn Sie ein blutzuckersenkendes Medikament einnehmen, ist dieser Abschnitt der wichtigste auf der Seite — zu lesen vor der ersten Tablette, nicht danach.
Metformin ist das in Österreich am häufigsten verordnete orale Antidiabetikum. Es wirkt vor allem, indem es die Zuckerabgabe der Leber drosselt und die Empfindlichkeit der Gewebe für körpereigenes Insulin verbessert.
Sulfonylharnstoffe, etwa Gliclazid oder Glimepirid, setzen an anderer Stelle an: Sie regen die Bauchspeicheldrüse an, mehr Insulin auszuschütten, unabhängig davon, wie viel Sie gerade gegessen haben. Deshalb können sie schon für sich genommen eine Unterzuckerung auslösen, wenn eine Mahlzeit ausfällt.
Gespritztes Insulin ersetzt oder ergänzt das Hormon, das der Körper nicht mehr in ausreichender Menge bereitstellt. Die Menge wird auf Messwerte, Mahlzeiten und Bewegung abgestimmt und laufend nachjustiert.
Allen dreien ist eines gemeinsam: Die Dosis ist auf gemessene Werte eingestellt. Alles, was diese Werte verschiebt — eine Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, Fasten, ein Infekt, ein zusätzliches Präparat —, kann diese Einstellung stören. Wer sie nachjustiert, ist die verordnende Ärztin oder der verordnende Arzt.
Wir haben zu DiaFlex Forte keine Studie veröffentlicht und behaupten nicht, dass unsere Extrakte auf Glukose, Insulin oder irgendeinen Laborwert einwirken. Wir können eine Wechselwirkung aber auch nicht ausschließen: Zimtrinde, Bittermelone und Banabablatt sind pflanzliche Vielstoffgemische, und niemand hat sie in unserer Zusammensetzung neben Ihrer Medikation untersucht. Genau diese Unsicherheit ist der Grund für das Gespräch vorher — kein Gegenargument dazu.
Unsere Regeln bleiben unverändert. Sprechen Sie vor der ersten Tablette mit der Ärztin oder dem Arzt, der Ihnen die Medikation verschreibt. Messen Sie in der ersten Woche häufiger als gewohnt, nüchtern und nach den Mahlzeiten. Ändern Sie niemals eigenmächtig die Dosis eines verschriebenen Medikaments und setzen Sie es nicht ab. Zeichen einer Unterzuckerung — Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Heißhunger, Verwirrtheit — nehmen Sie ernst: Einnahme beenden, essen, ärztlich abklären.
Kombinieren Sie DiaFlex Forte außerdem nicht mit weiteren Präparaten, die Zimt, Berberin, Chrom oder Alpha-Liponsäure enthalten. Und sagen Sie in der Ordination und in der Apotheke, dass Sie ein Nahrungsergänzungsmittel nehmen: Auf der Medikamentenliste stehen solche Produkte fast nie, obwohl sie dorthin gehören.
Ein über Jahre erhöhter Blutzucker schädigt Blutgefäße und Nerven. Daraus entstehen die Erkrankungen, die man Folge- oder Spätkomplikationen nennt. Wir nennen sie beim Namen, weil Ihnen die Begriffe ohnehin begegnen — und weil andere Anbieter sie benutzen, um Ihnen etwas zu versprechen.
| Folgeerkrankung | Was sie ist | Wohin sie gehört |
|---|---|---|
| Diabetische Neuropathie | Schädigung peripherer Nerven, meist zuerst an den Füßen: Kribbeln, Brennen, Taubheit, nachlassendes Schmerz- und Temperaturempfinden | Ärztliche Abklärung, regelmäßige Fußkontrolle |
| Diabetische Retinopathie | Schädigung der feinen Blutgefäße der Netzhaut, unbehandelt bis zum Verlust des Sehvermögens | Augenärztliche Kontrolle in den vereinbarten Abständen |
| Herz-Kreislauf-Erkrankungen | Arteriosklerose der großen Gefäße mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall | Internistische Betreuung |
| Diabetische Nephropathie | Schädigung der Nierenkörperchen, die die Filterleistung der Niere über Jahre vermindert | Regelmäßige ärztliche Kontrolle der Nierenwerte |
| Diabetisches Fußsyndrom | Schlecht heilende Wunden am Fuß durch Nerven- und Durchblutungsschäden, im schwersten Fall Gewebsuntergang | Sofort ärztlich, niemals selbst behandeln |
Kein Nahrungsergänzungsmittel behandelt eine dieser Erkrankungen, verhindert sie oder macht sie rückgängig. Unseres auch nicht. Wenn eine Seite Ihnen verspricht, Typ-2-Diabetes zu heilen, das Sehvermögen wiederherzustellen oder brandiges Gewebe abheilen zu lassen, verkauft sie ein Versprechen, das niemand einlösen kann. Wir sagen das so deutlich, weil genau das gerade verkauft wird.
Was unser eigenes Produkt bei Ihnen auslösen kann, sagen wir ohne Beschönigung. Die meisten Rückmeldungen betreffen den Verdauungstrakt und gehen auf den Bittermelonen-Extrakt zurück.
Magen-Darm-Beschwerden. Druck und Völlegefühl im Oberbauch, Blähungen, weichere Stühle, seltener Übelkeit. Das tritt vor allem auf, wenn die Tablette auf leeren Magen genommen wird, und klingt meist innerhalb weniger Tage ab. Nehmen Sie die Tablette zur Mahlzeit. Halten die Beschwerden länger als eine Woche an, beenden Sie die Einnahme.
Bitterer Nachgeschmack. Bittermelone ist bitter, daran ändert der Filmüberzug nur den ersten Moment. Trinken Sie ein ganzes Glas Wasser nach und zerkauen Sie die Tablette nicht.
Allergische Reaktion auf Zimt. Zimtrinden-Extrakt ist mit 250 mg je Tablette der mengenmäßig größte Bestandteil. Bei einer Allergie gegen Zimt oder Perubalsam — beide treten häufig gemeinsam auf — sind Hautausschlag, Juckreiz, Rötung oder Schwellung möglich. Setzen Sie sofort ab. Bei Schwellungen im Gesicht oder Mund, Atemnot oder Kreislaufschwäche rufen Sie die Rettung unter 144.
Gegenanzeigen. Nicht einnehmen in Schwangerschaft und Stillzeit, weil uns Daten zur Sicherheit des Bittermelonen-Extrakts in dieser Zeit fehlen. Nicht für Personen unter 18 Jahren, weil unsere Dosis für Erwachsene festgelegt ist. Nicht bei bekannter Zimt- oder Perubalsam-Allergie. Vor einem geplanten Eingriff unter Narkose mindestens zwei Wochen vorher absetzen und dem Anästhesie-Team sagen, was Sie eingenommen haben.
Zwei Tabletten täglich sind die Obergrenze; mehr davon reizt nur den Verdauungstrakt. Bemerken Sie eine Reaktion, die hier nicht steht: Sagen Sie es Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und schreiben Sie uns.
Wir haben zu DiaFlex Forte keine klinische Studie, keine Laboranalyse und kein Zertifikat veröffentlicht. Es gibt keine Ärztin und keinen Arzt, die für uns sprechen. Wo wir nichts veröffentlicht haben, führen wir auch nichts an. Der Endokrinologe mit Porträtfoto und Zitat, den Sie auf anderen Seiten zu diesem Thema finden, hat in vielen Fällen nie existiert.
DiaFlex Forte ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel. Es behandelt weder Typ-2-Diabetes noch Prädiabetes noch eine Folgeerkrankung, und es ist kein Anlass, an einer verordneten Therapie etwas zu ändern. Metformin, Insulin oder ein anderes Präparat abzusetzen, um auf ein Nahrungsergänzungsmittel umzusteigen, ist das Gefährlichste, was man mit diesem Produkt tun kann.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung und keine gesunde Lebensweise. Wer Werte hat, die ihn beunruhigen, gehört zur Ärztin oder zum Arzt — nicht in einen Warenkorb.
Am häufigsten Magenbeschwerden bei Einnahme auf leeren Magen, bitterer Nachgeschmack nach der Tablette und weichere Stühle in der ersten Woche. Nach dem Absetzen verschwindet das wieder.
Schwangerschaft und Stillzeit, Alter unter 18 Jahren, Allergie gegen Zimt oder Perubalsam. Setzen Sie mindestens zwei Wochen vor einer Operation unter Narkose ab.
Nur nach ärztlicher Rücksprache. Unsere Formel und Metformin wirken in dieselbe Richtung, gemeinsam können sie den Glukosewert unter das gewohnte Niveau senken.
Nein. Es fehlen Daten zur Sicherheit des Bittermelonen-Extrakts in der Schwangerschaft, deshalb empfehlen wir die Einnahme in dieser Zeit nicht.
Nein. Es ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel, und kein Grund, eine Therapie abzusetzen.